Standpunkte

Als Regierungsrätin und Bildungsdirektorin des Kantons Zürich setze ich mich dafür ein,
dass der Bevölkerung ein vielfältiges und attraktives Bildungsangebot zur Verfügung steht.

Die Schülerinnen und Schüler sollen während ihrer Schulzeit gefördert und
aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen bestmöglich unterstützt werden.

Das Ziel der Legislatur 2015 – 2019 war und ist es, das Zürcher Bildungssystem weiter zu stärken und zu konsolidieren.
Meine Mitarbeitenden und ich haben die bildungspolitischen Herausforderungen im Dialog und mit Augenmass angepackt.

Mit meiner Politik stehe ich für folgende Themen ein (klicken Sie auf auf die einzelnen Punkte, um mehr zu lesen):

Qualitativ hochstehende Bildung

Wir haben dann eine gute Bildung, wenn es uns gelingt, dass alle Schülerinnen und Schüler eine möglichst ausgezeichnete
Schul- und Ausbildung geniessen und später ein selbstbestimmtes Leben führen und einer befriedigenden Arbeit nachgehen können.

Unsere wichtigste Ressource im Bildungswesen sind die Lehrerinnen und Lehrer. Sie machen eine hervorragende Arbeit und
sind für den Lernerfolg der Kinder und Jugendlichen entscheidend. Ich setze mich dafür ein, dass die Lehrerinnen und
Lehrer gute Arbeitsbedingungen vorfinden, um ihrer anspruchsvollen Tätigkeit erfolgreich nachzugehen.

Gute Schule macht man nicht im Alleingang, sondern nur im engen Austausch mit allen Beteiligten: mit den Lernenden,
Lehrpersonen, Schulleitenden, Schulbehörden, Eltern sowie mit Politik und Wirtschaft. Es ist wichtig, dass wir alle am
selben Strick ziehen, um den Bildungsplatz Zürich auf unserem hohen Niveau für die Zukunft zu stärken.

Berufsbildung stärken

Über 90 Prozent der jungen Menschen in unserem Kanton verfügen im Alter von 25 Jahren über einen Abschluss der Sekundarstufe II.
Es muss unser Ziel sein, diese bereits hohe Quote weiter zu steigern. Unser Bildungssystem ist gerade deshalb so stark,
weil wir verschiedene Ausbildungswege haben, die gleichwertig sind und sich ergänzen. Es ist mir ein Anliegen,
dass diese Ausbildungswege nicht gegeneinander ausgespielt werden. Unsere Gesellschaft braucht nicht nur Akademikerinnen und
Akademiker, wir brauchen auch gut ausgebildete Praktikerinnen und Praktiker mit solidem Fachwissen.

Für unsere Berufsbildung werden wir auf der ganzen Welt bewundert. Doch wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen.
Auch die nächste Generation muss bestmöglich ausgebildet werden, damit sie auf die Herausforderungen von Wirtschaft und
Gesellschaft gut vorbereitet ist. Wir wollen, dass die Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind und dort bestehen können.
Dazu braucht es eine enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und insbesondere mit der Wirtschaft.

Chancengerechtigkeit

Jedes Kind im Kanton Zürich soll einen guten Start ins Leben haben. Lernerfahrungen in den ersten Lebensjahren sind
für die kindliche Entwicklung und alle späteren Lernprozesse von grösster Bedeutung. Im Zentrum steht dabei die Familie.
Damit möglichst alle Kinder gute Startchancen haben, ist es deshalb wichtig, dass wir Familien
– insbesondere sozial benachteiligte – niederschwellig unterstützen und stärken.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

In immer mehr Familien sind beide Eltern erwerbstätig. Als Bildungsdirektorin setze ich mich dafür ein,
dass alle Familien gute Rahmenbedingungen erhalten, ihr Familienleben so zu gestalten, wie sie es für richtig halten.
Ein wichtiges Instrument, um dies zu fördern, sind Tagesschulen. Sie vereinfachen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
fördern soziales Lernen und Integration und bringen für die Kinder Ruhe in den Schulalltag. Der Besuch einer Tagesschule
soll freiwillig bleiben. Der Kanton Zürich darf Familien nicht vorschreiben, welches Familienmodell sie wählen sollen.

Gute Infrastruktur

Im Kanton Zürich steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahren stark an. Betroffen sind alle Stufen:
die Volksschule, die Berufsfachschulen, die Mittelschulen sowie die Hochschulen. Als Bildungsdirektorin setze ich mich
dafür ein, dass der Kanton frühzeitig für, genügend Schulraum sorgt. Es ist unser Ziel, Schulraum auch dezentral zu schaffen,
um die Regionen zu stärken. Besonders freue ich mich über den Bau von zwei neuen Mittelschulen in Uetikon am See und in Wädenswil.

Auch Projekte wie die Berufsbildungsmeile, welche die räumliche Situation für die Berufsfachschulen verbessern soll,
sowie die Ausbauarbeiten der Universität auf dem Campus Irchel sind weitere wichtige Meilensteine für die Zukunft unseres Bildungsplatzes.

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